Deutsches Kollaborationszentrum
Im Jahre 1992 wurde das Institut für Arbeits- und Sozialmedizin der Universität Ulm unter der Leitung von Prof. T. M. Fliedner als erstes deutsches Kollaborationszentrum für Strahlenunfallmanagement innerhalb des WHO REMPAN Netzwerkes anerkannt. 1997 übernahm die Arbeitsgruppe für Strahlenmedizinische Forschung in der Fakultät für Medizin der Universität Ulm die Trägerschaft für das WHO REMPAN Kollaborationszentrum. Als das Mandat im Jahr 2004 nach 12 Jahren auslief, erhielt die Arbeitsgruppe für Strahlenmedizinische Forschung den Status einer WHO Liaison Institution.
Im Dezember 2004
wurden die Rolle als deutsches WHO Kollaborationszentrum
für medizinische Vorsorge und Hilfe bei Strahlenunfällen
und die damit verbundenen Aufgaben der Klinik
und Poliklinik für Nuklearmedizin des Universitätsklinikums
Würzburg übertragen gemäß
einer Empfehlung der Strahlenschutzkommission
(SSK) von Juli 2002. Die offizielle Akkreditierung
als neues deutsches Kollaborationszentrum innerhalb
des WHO REMPAN Netzwerkes erfolgte im Juni 2005
nach bereits zwei Jahren praktischer Tätigkeit
als WHO Liaison Institution. 2009 wurde die Akkreditierung
für weitere vier Jahre erteilt. |